Selbstsabotage

Selbstsabotage ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Handlungen oder Unterlassungen, die es einem Menschen trotz des erklärten Willens, diese zu erreichen, schwer machen, seine Ziele zu erreichen.

Definition

Selbstsabotage ist keine formale klinische Diagnose, sondern eine nützliche Beschreibung sich wiederholender selbstbehindernder Verhaltensweisen. Dazu können Aufschieben, Vermeidung von Entscheidungen, Perfektionismus, Rückzug vor dem Ende, chaotische Prioritäten oder Verhaltensweisen gehören, die den eigenen Zielen zuwiderlaufen. Es erfüllt oft eine Schutzfunktion: Es hilft, Ängste vor Versagen, Bewertung, Verantwortung oder Identitätsveränderung zu vermeiden, aber auf lange Sicht untergräbt es die Entscheidungsfreiheit.

Schlüsselideen

Es fehlen Schlüsselideen.

Praxis und Leben

Identifizieren Sie ein sich wiederholendes Muster der Selbstsabotage und legen Sie einen Vertrag fest: eine bestimmte Aktion, eine Frist und die Person, der Sie die Leistung melden.

Häufiges Missverständnis

Es ist ein Fehler, Selbstsabotage als Beweis einer „fehlerhaften Persönlichkeit“ zu interpretieren. Ein häufiger Fehler besteht darin, das Symptom zu bekämpfen, ohne zu prüfen, welche Emotionen oder Konsequenzen das Verhalten vorübergehend vermeiden hilft.

Fragen zur Selbstreflexion

Keine Fragen zur Selbstreflexion.

Quellen

Keine Quellen.