… trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager

Viktor Emil Frankl

Ein Klassiker über Überleben, Würde und Logotherapie, in dem die Erfahrung im Konzentrationslager zum Ausgangspunkt der Frage wird, wie ein Mensch selbst im äußersten Leid Sinn finden kann.

Zusamenfassend

Frankl schreibt über den Sinn des Lebens weder abstrakt noch bequem. Sein Buch verbindet das Zeugnis eines Überlebenden mit den Grundlagen der Logotherapie, also eines Ansatzes, in dem der Mensch die Umstände nicht immer wählen kann, aber weiterhin nach der Haltung suchen kann, die er ihnen gegenüber einnimmt. Der größte Wert dieser Lektüre liegt in einer ruhigen, starken Verschiebung der Aufmerksamkeit: von „Was erwarte ich vom Leben?” zu „Was erwartet das Leben jetzt von mir?”. Es ist ein Buch über Verantwortung, Würde, Liebe, Arbeit, Leid und innere Freiheit. Es bietet keinen einfachen Trost, hilft aber zu verstehen, dass Sinn nicht immer als große Idee kommt — manchmal erscheint er als Aufgabe, Person, Entscheidung oder als Art, durch etwas Unvermeidbares hindurchzugehen.

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