Funktionelle Fixierung

Unter funktionaler Fixierung versteht man die Tendenz, Objekte, Methoden oder Ressourcen nur durch das Prisma ihrer typischen Verwendung zu sehen.

Definition

Dieses Phänomen erschwert die Problemlösung, weil es das Feld der Einsatzmöglichkeiten einengt und einen kreativen Perspektivwechsel blockiert. Klassisch geht es dabei um Themen, in der Praxis kann es aber auch um Rollen, Abläufe und eigene Kompetenzen gehen. Um die Fixierung zu durchbrechen, muss nicht nur gefragt werden: „Wozu dient es?“, sondern auch: „Was ermöglicht es sonst noch?“

Schlüsselideen

  1. Starrheit der Funktionsinterpretation
  2. Kreativer Lösungsblock
  3. Die Perspektive der Ressourcennutzung ändern

Praxis und Leben

Wählen Sie ein Problem aus und listen Sie alle verfügbaren Ressourcen auf. Schreiben Sie für jede davon drei ungewöhnliche Verwendungen auf, auch wenn die ersten Ideen seltsam erscheinen.

Häufiges Missverständnis

Es ist ein Fehler, die erste Funktion als die einzig mögliche zu betrachten. Ein häufiger Fehler besteht darin, ungewöhnliche Ideen abzulehnen, bevor sie getestet werden. > Eine alte Anwendung kann eine neue Lösung verdecken. > — Guru-Element

Fragen zur Selbstreflexion

  • Welche Annahme schränkt meine Sicht auf die Ressource ein?
  • Was kann diese Funktion sonst noch ausführen?
  • Ist die Lösung unmöglich oder nur ungewöhnlich?

Quellen