Belichtung
Unter Exposition versteht man den kontrollierten und allmählichen Kontakt mit einem Reiz, den eine Person vermeidet, um die Angst- oder Vermeidungsreaktion zu reduzieren.
Definition
Exposition ist ein wichtiges Element der kognitiven Verhaltenstherapie bei Angststörungen, Phobien und ausgewählten Vermeidungsproblemen. Dabei geht es um den sicheren, geplanten Kontakt mit einer Situation, Erinnerung oder einem Reiz, der Angst auslöst, ohne typische Schutzverhaltensweisen auszuführen. Das Ziel besteht nicht darin, sich brutal „in die Tiefe zu stürzen“, sondern dem Nervensystem beizubringen, dass Unbehagen ohne Entkommen verschwinden kann.
Schlüsselideen
- Vermeidung stoppen
- Schwierigkeitsgrad
- Sicherheit durch Erfahrung lernen
Praxis und Leben
Erstellen Sie eine Expositionsleiter von der einfachsten zur schwierigsten Situation. Beginnen Sie auf einem unangenehmen, aber machbaren Niveau und wiederholen Sie den Vorgang, bis die Spannung nachlässt.
Häufiges Missverständnis
Es ist ein Fehler, Aufnahmen zu schnell und ohne Plan zu machen. Bei schweren Symptomen oder Traumata sollte die Exposition von einem Spezialisten durchgeführt werden.
> Vermeidung bringt im Moment Erleichterung, verstärkt aber oft die Angst vor dem Morgen.
> — Guru-Element
Fragen zur Selbstreflexion
- Was vermeide ich, damit die Vermeidung das Problem aufrechterhält?
- Was ist der kleinste sichere Expositionsschritt, den ich planen kann?
- Benötige ich fachliche Unterstützung zu diesem Thema?