Behaviorismus
Behaviorismus ist ein Trend in der Psychologie, der sich auf beobachtbares Verhalten und seine Abhängigkeit von Reizen, Konsequenzen und Lernen konzentriert.
Definition
Behaviorismus geht davon aus, dass Verhalten wissenschaftlich untersucht werden kann, indem die Reaktion des Körpers auf die Umwelt beobachtet wird. Klassische Ansätze legten größeren Wert auf Reize, Reaktionen, Konditionierung und Konsequenzen als auf interne Erfahrungen. Moderne Ansätze leugnen nicht unbedingt kognitive Prozesse, aber eine verhaltensbezogene Perspektive hilft dennoch, Gewohnheiten, Lernen, Vermeidung und Verhaltensänderungen zu verstehen.
Schlüsselideen
- Verhalten als Beobachtungsobjekt
- Lernen durch Konsequenzen
- Die Rolle der Umgebung und Verstärkungen
Praxis und Leben
Wenn Sie eine Gewohnheit ändern möchten, beginnen Sie nicht mit der Beurteilung Ihres Charakters. Notieren Sie den Reiz, die Reaktion und die Konsequenz und ändern Sie dann ein Element der Schleife.
Häufiges Missverständnis
Es ist ein Fehler, den Behaviorismus auf die These zu reduzieren, dass der Mensch „kein Inneres hat“. Der zweite Fehler besteht darin, den Kontext zu ignorieren und Verhalten nur moralisch zu beurteilen.
> Verhalten sagt oft mehr über das Verstärkungssystem als über die Absicht selbst aus.
> — Guru-Element
Fragen zur Selbstreflexion
- Welche Auslöser lösen mein Verhalten aus?
- Welche Konsequenzen verstärken dieses Muster?
- Was kann ich an der Umgebung ändern, anstatt mit purem Willen zu kämpfen?