Kognitive Rehabilitation

Bei der kognitiven Rehabilitation handelt es sich um eine individuelle Unterstützung kognitiver Funktionen, die einer Person hilft, trotz kognitiver Schwierigkeiten besser zu funktionieren.

Definition

Kognitive Rehabilitation kommt unter anderem nach Hirnverletzungen, Schlaganfällen oder ausgewählten neurologischen Erkrankungen zum Einsatz. Dazu können Ausgleichsstrategien, das Üben von Funktionen, die Organisation der Umgebung und die Arbeit an täglichen Aufgaben gehören. Dabei handelt es sich nicht um ein allgemeines Selbstentwicklungstraining für jedermann, sondern um eine meist von Spezialisten durchgeführte Form der Unterstützung.

Schlüsselideen

  1. Individualisierung
  2. Alltagstauglichkeit
  3. Vergütungsstrategien

Praxis und Leben

Wenn kognitive Schwierigkeiten Ihr tägliches Leben beeinträchtigen, schreiben Sie die spezifischen Situationen auf, in denen sie auftreten, und besprechen Sie sie mit einem Spezialisten, anstatt zufällige Übungen auszuwählen.

Häufiges Missverständnis

Es ist ein Fehler, die kognitive Rehabilitation als eine universelle Anwendung des „Gehirntrainings“ zu betrachten. Es ist auch ein Fehler, die medizinischen Ursachen kognitiver Schwierigkeiten zu ignorieren. > Die kognitive Erholung beginnt mit kleinen Brücken zwischen Einschränkung und alltäglichem Handeln. > — Guru-Element

Fragen zur Selbstreflexion

  • Welche kognitiven Funktionen machen mir das Leben wirklich schwer?
  • Benötige ich eine Diagnose oder Beratung?
  • Welche Ausgleichsstrategien helfen im Alltag?

Quellen